Wärme zur Heilung & Linderung von Schmerzen?
Wärme öffnet die Meridianbahnen Wärme wirkt entspannend
und entkrampfend.
Vor einigen tausend Jahren entdeckte man die heilende Wirkung
der Moxibustion.
Feuer spielte von alters her eine große Rolle. Es taucht
in den alten Sagen, in den Religionen und auch in Heilungsmethoden
auf. Feuer dient als Schutz vor Kälte und zur Verarbeitung
von Nahrung.
Sowohl Akupunktur als auch Moxibustion sind charakteristische
therapeutische Maßnahmen der traditionellen chinesischen
Medizin. Dies ist schon seit über 2000 Jahren nachgewiesen.
Von China aus wurde das Brennen der Moxa den Japanern
weitergegeben. Vorwiegend diente es der Bekämpfung
der Krankheiten, aber auch der
Vorbeugung. Von dort wurde die Lehre nach Ostindien, Griechen
land und Ägypten weitergegeben und stetig weiterentwickelt.
Doch die Pflanzenart blieb von je her gleich:
Es wird noch heute die Jomagi-Pflanze verwendet.
Die Jomagi-Pflanze gehört zur Beifuß-Familie. Sie
wächst auf dem Ibuki-Bergen bei Kyoto. Aus der Yomogi-Pflanze
wird das Ibuki-Moxa-Kraut gewonnen. Die Japaner glauben, daß
auf dieser Pflanze der Segen des Himmels ruht. Heute werden
rauchfreie und geruchsarme Moxazigarren bevorzugt. Durch zusätzliche
Kräuter wird die Wirkung des Beifusses verbessert.
Anwendung:
Nach heutigem Stand der Wissenschaft wurden Verfahren ent
wickelt, die eine problemlose Anwendung für jedermann
erlauben.
Wärme kann die Meridiane öffnen und den Energiefluß
verbessern.
Wärme gezielt Halten -
eine bewährte Technik des Moxens - wirkt beruhigend
Dabei wird der Moxer mit seiner Kappe auf die Haut gehalten. Dadurch
kann die Heißluft der Moxa-Glut die Haut erwärmen. Dies
geschieht solange, bis die Schmerzgrenze der Haut erreicht ist. Anschließend
wird der Moxer kurz angehoben, dadurch kann die heiße Luft entweichen
und wird sogleich wieder auf die Haut aufgesetzt. Dieses An- und Absetzen
des Moxers nennt man Tupfen. Wird Ihre individuelle Schmerzgrenze
dabei nicht überschritten, erreichen sie die optimale Wirkung
der Moxa-Therapie.